Die häufigsten Raupen im April

Veröffentlicht am 5. April 2026

Mit der Rückkehr der milden Temperaturen markiert der April in Frankreich den echten Beginn der Raupensaison. In Gärten, Hecken, auf Wegen oder einfach an Hauswänden werden mehrere Arten plötzlich sehr gut sichtbar. Einige sind winzig, andere bereits gut entwickelt, aber alle haben eines gemeinsam: Es sind diejenigen, denen man im Frühling am häufigsten begegnet, ohne ein erfahrener Naturforscher sein zu müssen. Hier sind die Raupen, die Sie im April am wahrscheinlichsten antreffen werden, und wie Sie sie leicht erkennen können.

Die Achateule (Phlogophora meticulosa)

Die Achateule Raupe Dies ist die typische „Gartenraupe“, die jeder sieht, ohne ihren Namen zu kennen. Man findet sie absolut überall: in Gemüsegärten, auf Terrassen, Mauern, Rasenflächen oder sogar am Boden von Blumentöpfen. Obwohl sie sich hauptsächlich nachts ernährt, wird sie sehr oft am helllichten Tag regungslos bei der Gartenarbeit oder beim Unkrautjäten überrascht. Ihre Farbe variiert von zartem Grün bis hin zu Braun-Ocker. → Das vollständige Profil der Achateule ansehen

Die Breitflügelige Bandeule (Noctua comes)

Die Breitflügelige Bandeule Raupe Nachdem sie den Winter gut geschützt verbracht hat, erwacht sie aus dem Winterschlaf und wird mit den ersten warmen Tagen im April aktiv. Zu dieser Zeit sind sie buchstäblich überall: an Hecken, jungen Frühlingsblättern, Sträuchern und niedrigen Pflanzen. Mit ihrer eher unauffälligen Farbe, die von Braun bis Graubraun variiert, bleibt sie oft unbemerkt, es sei denn, man sucht gezielt nach ihr. → Das vollständige Profil der Breitflügeligen Bandeule ansehen

Die Hausmutter (Noctua pronuba)

Die Hausmutter Raupe Sehr nah verwandt mit der Breitflügeligen Bandeule ist diese Raupe in unseren Grünanlagen ebenso häufig anzutreffen. Sie ist ein echter Tausendsassa, der auf einer Vielzahl von niedrigen Pflanzen wie Wegerich, Löwenzahn, Salat oder Erdbeerpflanzen beobachtet werden kann. Sie ist von Natur aus sehr ruhig und ihr Kleid kann von Individuum zu Individuum sehr unterschiedliche Farbtöne annehmen: von Grün über Braun bis hin zu Ocker. → Das vollständige Profil der Hausmutter ansehen

Der Pinien-Prozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa)

Der Pinien-Prozessionsspinner Raupe Je nach Region entspricht der April dem Zeitpunkt, an dem sie in langen Schlangen im Gänsemarsch von ihren Bäumen herabsteigen, um sich im Boden zu vergraben. Es ist die am meisten gefürchtete Art des Frühlings aufgrund ihrer Brennhaare, die bei Menschen und Tieren Hautreaktionen hervorrufen können. Ihre Anwesenheit lässt sich leicht an den großen weißen Gespinstnestern erkennen, die in die Äste der Kiefern gewebt sind. → Das vollständige Profil des Pinien-Prozessionsspinners ansehen

Der Braune Bär (Arctia caja)

Der Braune Bär Raupe Dies ist die „Igelraupe“ schlechthin. Nachdem sie den Winter versteckt verbracht hat, nimmt sie im April eine hektische Aktivität wieder auf, um ihr Wachstum abzuschließen. Man sieht sie oft im Eiltempo über Wege oder Straßen flitzen. Sie ist spektakulär mit ihrem sehr dichten, zweifarbigen Pelz: oben schwarz und an den Seiten leuchtend rostrot. Keine Sorge, ihre langen Haare brennen nicht! → Das vollständige Profil des Braunen Bären ansehen

Le Brombyx de la ronce (Macrothylacia rubi)

Le Brombyx de la ronce Raupe Dies ist eine der größten behaarten Raupen, die im Frühjahr zu sehen sind. Nachdem sie den ganzen Winter als Raupe im Winterschlaf verbracht hat, kommt sie an den ersten schönen Tagen im April heraus, um auf den Wegen in der Sonne zu „baden“, bevor sie sich in eine Puppe verwandelt. In diesem Stadium nimmt sie keine Nahrung mehr auf. Wenn sie sich bedroht fühlt, besitzt sie den typischen Reflex, sich zu einer perfekten Scheibe zusammenzurollen. Ihre Haare brennen ebenfalls nicht. → Das vollständige Profil des Brombeerspinners ansehen
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