Jakobskrautbär
Tyria jacobaeae
Häufig
Beschreibung
Die Raupe des Jakobskrautbärs (auch Blutbär genannt) ist aufgrund ihres markanten "Sträflings-Looks" eine der am leichtesten zu erkennenden Arten. Ihr Körper ist vollständig von abwechselnd gelb-orangefarbenen und schwarzen Ringen überzogen. Diese sogenannte "aposematische" Färbung dient als optisches Warnsignal für Fressfeinde und signalisiert ihre Giftigkeit. Obwohl ihr Körper aus der Ferne glatt erscheint, besitzt sie eine spärliche Behaarung, die aus einigen recht langen, aber wenig dichten schwarzen und weißen Borsten besteht. Man findet sie meist in dichten Gruppen an den Stängeln des Jakobskreuzkrauts, ihrer bevorzugten Wirtspflanze. Die Raupen sind so gefräßig, dass sie die Pflanze komplett kahlfressen können, wobei nur die Stängel übrig bleiben, bevor sie zur nächsten Pflanze weiterziehen. Am Ende des Sommers, wenn sie ausgewachsen ist, verlässt sie ihre Wirtspflanze, um sich im Bodenlaub oder unter Moos zu verpuppen.
Information
| Familie | Erebidae |
|---|---|
| Größe | 2–3 cm |
| Behaarung | poil_ras |
| Beobachtungszeitraum | Juni bis August |
| Verbreitung | Ganz Frankreich und fast ganz Europa. |
| Toxizität | Ja |
| Seltenheit | Häufig |
Wirtspflanzen
- Jakobskreuzkraut
- Huflattich
Hinweise
Bei Berührung harmlos, aber beim Verschlucken giftig.